| Dies ist sicherlich die bekannteste und zugleich
faszinierendste Insel der Kykladen.
Santorini verfügt zwar über einen Flughafen, die schönste Anreise erfolgt aber unbestritten
mit einem Schiff.
300 Meter hohe Kraterwände, bizarre Restkörper eines gigantischen Vulkans ragen senkrecht
aus dem tiefblauen Meer empor. Die kleinen weissen Häuser der Orte Fira und Oia
leuchten am Kraterhang. Umschlossen von den Kraterwänden befindet sich die Insel (Vulkanreste) Na-Kameni und dahinter Palea-Kamenimit mit ihren heissen Schwefelquellen. Santorini verfügt auch über gute Bademöglichkeiten. Der Sand ist zum Teil schwarz und kann im Hochsommer empfindlich heiss werden. (Meine Sohlen der Turnschuhe haben sich aufgelöst:-) Eine Insel, auf der es viel zu besichtigen gibt und auf keiner Kykladenreise fehlen darf! |
| Mit 428 qkm ist Naxos die grösste Insel der Kykladen.
Naxos-Stadt hat ein angenehmes Flair. Es macht Spass, am Abend durch die verwinkelten
Gässchen zu schlendern. Die Insel bietet sich durch ausgezeichnete Bademöglichkeiten
hervorragend für einen längeren Aufenthalt an. Die schönsten Strände lassen sich oftmals
nur über Sandpisten erreichen. Wer nicht laufen möchte, ist mit einer Enduro am besten
bedient. Fahrrad fahren ist durch die starken Winde und vor allem den grossen Steigungen
(höchster Berg über 1000 Meter) nur für Trainierte zu empfehlen.
Vom Bus fahren ist völlig abzuraten, es wird jeder mitgenommen, ob der Bus
voll ist oder nicht. Wer´s nicht selber erlebt hat, glaubt es nicht. Naxos ist die grünste und fruchtbarste Insel der Kykladen und bietet etwas für Naturliebhaber und Wanderfreunde. Mandeln, Feigen, Zitrusfrüchte, Weintrauben und Oliven werden angebaut, ausserdem werden Ziegen und Schafe gezüchtet. Die Insel verfügt auch über Schmirgel-, Granit-, und Marmorsteinbrüche. |
| Mit 190 qkm ist Paros deutlich kleiner. Der Ort wirkt
auf den ersten Blick - wie soll ich sagen - etwas unscheinbar. Er muss erst entdeckt werden,
dann aber enfaltet er seine Reize und zeigt sich von seiner schönen Seite. Die Insel ist durch eine gut ausgebaute Strasse, die um die ganze Insel führt, voll erschlossen. Ein kurzer Besuch der reizenden Ortschaft Naoussa sollte obligatorisch sein, gleiches gilt für das hübsche Dorf Marpissa mit seiner venezianischen Festungsanlage. Die Strände von Paros befinden sich ausschliesslich in kleineren Buchten, die alle gut zu erreichen sind. Da es nur geringe Steigungen gibt, ist das Fahrrad hier eine gute Möglichkeit zu Inselerkundung. Neben dem Tourismus, der sich immer mehr in den Vordergrund stellt, spielt die Landwirtschaft noch eine bedeutende Rolle. Es werden Oliven, Trauben, Getreide und Feigen angebaut. |
| Nur 1,5 km von Paros entfernt, liegt die Nachbarinsel Antiparos. Mit rund 35 qkm und nur 600 Einwohnern ist sie sehr beschaulich. Die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit ist die Tropfsteinhöhle - SpilionAgiouIoannou - in 350 m Höhe auf gleichnamigen Berg gelegen. Mit einem Bus (sonst gibt es fast keinen Verkehr) ist die Höhle mehrmals täglich zu erreichen. Wer selber mit dem Moped hinfährt, muss auf die Ankunft von einem Bus warten, da der Eingang nur für grössere Gruppen geöffnet wird. Schöne Strände und absolute Ruhe garantieren einen erholsamen Urlaub. |
| Windmühlen sind das Wahrzeichen dieser Insel. Mykonos-Ort darf sich zu den schönsten der Kykladen zählen. Schneeweisse Häuser mit hellblauen Fensterläden und viele verwinkelte Gassen prägen diesen Ort. Leider hat der Tourismus die Insel voll im Griff. Es gibt jede Menge Bars, Diskotheken und diese schrecklichen Souvenirläden. Die schönen Strände sind im Hochsommer überlaufen und das Preisniveau liegt deutlich über dem der anderen Inseln. Selbst Santorin ist günstiger! Dennoch ist ein Besuch dieser Insel lohnenswert. |
| Dies ist die grösste Diskothek
der Kykladen. Wer Fun und reichlich Nachtleben sucht, kommt hier voll auf
seine Kosten. Zur Übernachtung bietet es sich an, im Hafenort Gialos zu
bleiben. Nur wer bis morgens früh durchfeiern möchte, sollte sein Quartier
in der Chora suchen. Tagsüber herrscht hier eine angenehme, fast gespenstische
Ruhe. Erst wenn die Dunkelheit hereinbricht, kommt Leben in den Ort und
viele junge Leute ziehen von Bar zu Bar und feiern bis in den frühen Morgen. Ios hat mich vor allen durch seine schönen Strände überzeugt. Die Insel ist noch relativ unerschlossen. Strassen gibt es nur wenige. |